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HEIZÖL: Preisauftrieb mangels Sturm gestoppt
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Am Freitag zeigten sich die Preise bewegt, am Ende aber kaum verändert. Ohne Hurrikan ist ein Übergang zu einem Aufwärtstrend sehr unwahrscheinlich. Die US-Wetterämter haben z.Z. keinen heraufziehenden Sturm auf dem Schirm. So bleibt es einstweilen beim Seitwärtstrend. Einige Raffinerieprobleme in den USA und eine drohende Rhetorik des iranischen Ölministers Kasem Wasiri-Hamaneh zum Atomkonflikt unterstützen die Preise. Der Dollar zeigt erstaunliche Stärke. Der seit Anfang Juni laufende Aufwärtstrend setzt sich fort.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran Angst vor Hurrikanen in den USA Raffineriekapazitäten knapp Rebellen stören Nigerias Ölindustrie Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen Weltweites Nachfragewachstum stetig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich Gute Vorratslage der OECD-Länder Gute Rohölversorgung Nachgebende US-Konjunktur Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise haben in den letzten Tagen die derzeit übliche Handelsspanne durchlaufen. Allem Anschein nach sind sie oben angekommen. Die übergeordnete Bewegung verläuft nach wie vor seitwärts. Das sollte bis zum Eintritt des ersten schweren Hurrikans im Golf von Mexiko im Wesentlichen so bleiben. Das mittlere Niveau der Bewegung liegt im Bundesdurchschnitt bei 0,60 Euro pro Liter für eine Lieferung von 3000 Liter.
26.06.06
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