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HEIZÖL: Preise geben nach
Folgen des Goldman-Reports werden annulliert.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Gestern gaben die Preise weiter nach. Wenn die heute anstehenden Vorratsdaten keine negative Überraschung zu Tage bringen, sollte die Gegenreaktion einige Dollar andauern. Die Lager sind besser gefüllt, als die Preise das widerspiegeln. Die vor Ostern gestartete Entspannung wurde durch eine übertriebene Reaktion auf die letzten Benzindaten und den Goldman-Report jäh beendet. Es wäre an der Zeit, das erneut zu korrigieren.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Förderung nahe am Limit Raffineriekapazitäten knapp Weltweites Nachfragewachstum höher als erwartet Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien Streikandrohung in Nigeria Geopolische Lage, allgemeine Unsicherheit Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Befriedigende Versorgungslage für Rohöl Befriedigende US-Rohöl-Vorräte Befriedigende Vorräte der OECD-Länder Charttechnik: Gegenreaktion auf Preisübertreibung
Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen dem Weltmarkt. Preise unterhalb von 50 Cent pro Liter bei 3000 Liter Abnahmemenge könnten noch einmal erreicht werden. Nach unserer Ansicht wären das ohne Wenn und Aber Kaufpreise. Denn insgesamt regiert die stetige Teuerung. Sie wird bis zum Jahresende vermutlich zu einem deutlich höheren Preisniveau führen.
06.04.05
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