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HEIZÖL: Reichlich Rohöl
Aber Heizöl nicht gerade üppig.
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Die Lage am Rohölmarkt ist entspannt. Das zeigt sich in weiter sinkenden Preisen und aller Voraussicht nach in steigenden Beständen. Zahlen hierzu werden heute Nachmittag veröffentlicht. Die Heizölversorgung ist hingegen noch nicht über den Berg. Raffineriekapazitäten sind knapp, die Vorräte dürftig und die erste Kältewelle steht noch bevor. Vom Rohöl erhält der Markt bärische Impulse. Heizöl stützt den aktuellen Preis.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen Politische Unsicherheit in Nigeria und Venezuela Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch Charttechnik, Aufwärtstrend dominant
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölversorgung ausreichend Milde Temperaturen halten Nachfrage begrenzt IEA senkt kurzfristige Nachfrageprognose Irak meldet Förderrekord seit Kriegsausbruch China bemüht sich um Konjunkturdämpfung Charttechnik, Gegenbewegung zu überhöhten Preisen
Unsere Heizölpreise können nicht mit dem nachgebenden Weltmarkt Schritt halten. Die Inlandsnachfrage ist in den letzten Tagen stark gestiegen. Die Mengen werden in einigen Regionen knapp. Die Tatsache, dass Heizöl im Norden nicht mehr billiger ist als im Süden, deutet auf Störungen in der Versorgungskette hin. Mineralölgesellschaften bekommen möglicherweise für den Export der Ware mehr Geld als für die Belieferung des Handels. In den Preisen steckt noch Abwärtspotential. Ob es aber angesichts weiter steigender Nachfrage gehoben werden kann, ist fraglich.
10.11.04
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