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HEIZÖL: Rita dreht ab
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preisbildung hängt am Wind. Weil Rita von Kategorie fünf auf vier herabgestuft wurde und weil die prognostizierte Bahn nun nicht mehr auf die texanischen Raffinerien weist, geben die Preise nach. Für Entspannung sorgte auch die Aussicht auf weitere Teilmengen aus den Reserven der IEA (Internationale Energie Agentur). Die US-Bestandszahlen vom Vortag zeigten, dass die Versorgung ohne Rita keine Not leiden wird. Wenn die Wetterprognosen halten, was sie momentan versprechen, sollten die Preise bald sinken. Der Dollar egalisierte seine Verluste vom Vortag teilweise. Er neigt tendenziell zur Teuerung.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikan Rita bedroht Texas Produktionsausfall durch Abschaltungen von Ölanlagen Iran droht mit dem Ölhahn Raffineriekapazitäten knapp Institute prognostizieren Teuerung
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Ritas Bahn weist nicht mehr auf Raffinerien Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern OPEC zu Liefererhöhung bereit Russland steigert Förderung Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig
Unsere Heizölpreise geben vorläufig nach, weil die Gefahren des Hurrikans Rita herabgestuft wurden. Da die Wetterprognosen äußerst labil sind, kann die Einschätzung stündlich wieder drehen und mit ihr die Preise. Bei glimpflichem Verlauf des Hurrikans bestehen gute Aussichten auf sinkende Heizölpreise.
23.09.05
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