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HEIZÖL: Rohöl wieder unter 60 $
Starker Preisrückgang im Inland gehemmt.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Der Abwärtstrends zeigt sich erstaunlich stabil. Die Weltmarktpreise fallen immer weiter. Die Überhitzung nimmt zu. Ein Auslöser für eine Gegenreaktion fehlt. Der politisch begründete Preisanstieg ist vollständig eliminiert. Gehandelt wird ausschließlich die aktuell gute Versorgungslage in den USA. Der Gasölpreis ist dem Tiefpreis des Winters sehr nahe gekommen. US-Heizöl liegt bereits deutlich darunter. Der Dollar konsolidiert seinen Aufwärtstrend mit kleinen Ausschlägen in den Tagesbewegungen.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Kuwaits Reserven herabgestuft Raffineriekapazitäten knapp Geopolitische Lage angespannt
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut Schwache Nachfrage in den USA Versorgungslage wird positiv gesehen Vorräte gut Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe
Unsere Heizölpreise fallen. Der große Wurf nach unten, der sich in den letzten Tagen am Weltmarkt ergab, fehlt im Inland. Die Dollarentwicklung und regionale Versorgungsprobleme bremsen den möglichen Preisrückgang. Dennoch sind die Aussichten durchaus verbraucherfreundlich. Der Weltmarkttrend lässt tiefere Heizölpreise erwarten. Gefahren drohen kurzfristig allenfalls durch politische Störungen.
15.02.06
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