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HEIZÖL: Trendumkehr wird getestet
Preisauftrieb bleibt moderat.
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Die Preise steigen, weil es kälter wird. Aber die Schwäche des Auftriebs zeigt eher eine pflichtgemäße Preisbewegung als eine überzeugte Preisbewegung. Die Überzeugung zur Teuerung fehlt, weil die Vorräte weiterhin als auskömmlich angesehen werden. Fachleute, die vor Wochen noch exorbitant hohe Preisziele nannten, senken ihre Prognosen. Der Dollar testet einen Abwärtstrend, weil Analysten die Parole ausgeben, dass die Zinserhöhung in den USA beendet sei.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Winterversorgung Raffineriekapazitäten knapp Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran US-Verbraucher sparen etwas Öl IEA senkt Nachfrageprognose Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
Unsere Heizölpreise steigen. Der klare Abwärtstrend ist vermutlich beendet. Eine direkte Umkehr in einen Aufwärtstrend ist aber wenig wahrscheinlich. Die Stimmung im Markt ist neutral. Versorgungsängste existieren nicht. Die Preise könnten einige Wochen um das aktuelle Niveau schwingen.
23.11.05
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