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HEIZÖL: US-Wirtschaft akzeptiert hohe Ölpreise
Wachstum nicht gestört.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Die Preise ziehen leicht an. Der Markt ist vor Bekanntgabe der US-Bestandsdaten heute Nachmittag aber eher zurückhaltend. Für eine bullische Komponente sorgt eine Veröffentlichung der US-Notenbank. Einflussreiche Banker sind der Meinung, dass das bisherige Preisniveau keine Behinderung der US-Wirtschaft darstellt. Der Markt hat sich an die Preise gewöhnt. Die Einschätzung impliziert, dass es keinen Preisdruck von der Nachfrageseite geben wird.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt Sorge über Produktengpässe im vierten Quartal Chinas Nachfrage wächst weiter Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Rohölvorräte Hohe Vorräte der OECD-Länder OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag Wachsende Reservekapazitäten
Unsere Heizölpreise schafften es nicht zurückzufallen. Sie bleiben deutlich über 45 Cent pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge. Vom Weltmarkt kommt etwas Preisauftrieb. Richtungsweisend ist er noch nicht. Möglicherweise wird es heute Nachmittag Impulse für die Preisbewegung der kommenden Tage durch die US-Vorratsdaten geben. Im Preischart für Heizöl büßt der mittelfristige Abwärtstrend Klarheit ein. Er benötigt dringend Preisdruck, um nicht als gebrochen zu gelten.
25.05.05
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