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HEIZÖL: Zäher Aufwärtstrend
Ansätze zu fallenden Preisen überzeugen nicht.
+++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++ Öltelegramm ++++
Es gibt Kräfte, die die Preise drücken wollen. Ein paar Argumente haben sie auch, beispielsweise den Fortschritt beim Wiederaufbau der sturmgeschädigten US-Ölanlagen. Durchsetzen können sich diese Kräfte aber nicht. Irgendwelche Negativszenarien, die sich u.a. aus dem Wetter ableiten lassen, sorgen immer wieder für Preisauftrieb. Gestern war es ein neuer Tropensturm. Der wird wahrscheinlich nicht in die US-Ölregionen gelangen. Heute ist es wieder die Idee vom sehr kalten Winter. Die Preisbildung hat keine klare Richtung. Der Dollar steigt tendenziell.
preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungsängste vor dem Winter Raffineriekapazitäten knapp Kalter Winter erwartet Iran droht mit dem Ölhahn IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig Dollar im Aufwärtstrend
preisdrückende (bärische) Einflüsse: Wiederaufbau der US-Ölanlagen geht voran Freigabe der strategischen Reserven Überversorgung mit Rohöl Vorratslage auskömmlich US-Benzinverbrauch gesunken US-Regierung ruft zum Energiesparen auf
Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Sie stehen unter dem Einfluss der wechselhaften Stimmung des Weltmarkts. Es fehlt eine klare Linie der Preisbildung. Der langfristige Aufwärtstrend legt für solche Fälle die Devise nahe, im Zweifel aufwärts. Die Chance auf Preisrückgang ist gegeben. Aber sie ist schwach.
18.10.05
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