eid Valero, die größte Raffineriegesellschaft in den USA, will möglicherweise einige ihrer Verarbeitungsanlagen verkaufen. Dies teilte Valero-Chef Bill Klesse bei der Bekanntgabe der Ergebnisse für das dritte Quartal 2007 mit, in dem der Gewinn - wie bei vielen Konkurrenten - wegen schwächerer Raffineriemargen um 20 Prozent gesunken ist. Auch das vierte Quartal dürfte laut Klesse nicht viel besser werden.
Die amerikanischen Mineralölverarbeiter scheuen sich, den Anstieg der Rohölpreise an ihre Kunden weiter zu geben. Die Raffinerieunternehmen befürchten, dass die Käufer bei höheren Preisen Kaufzurückhaltung üben und sie ihre aus teuren Rohstoffen hergestellte Ware nicht mehr losbekommen. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren weltweit mit einer Steigerung der Raffineriekapazitäten zu rechnen ist. Diese Aussichten erinnern die Branche an die noch nicht lange zurückliegende 20-jährige Periode völlig unbefriedigender Margen (...).
Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 46/07 vom 12.November 2007 Seite 9
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