Erdölreserven 2007 weiter gestiegen
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"Erdölreserven 2007 weiter gestiegen"

eid Das Öl-(und Gas-)Zeitalter ist alles andere als zu Ende, verkündeten die Chefs zwei der größten Ölgesellschaften der Welt, Rex Tillerson (ExxonMobil) und Abdallah S. Jumah (Saudi Aramco), auf dem Weltenergiekongress im November 2007 in Rom. Von der Reserven- bzw Ressourcenseite her gesehen sei die Versorgung trotz des wachsenden Bedarfs für 100 bis 200 Jahre gesichert (...).

Und nach der neuesten Erhebung des "Oil & Gas Journal" sind zumindest die bestätigten Ölreserven der Welt , d.h. die Mengen, die mit heutiger Technik und zu heutigen Preisen sicher gefördert werden können, 2007 weiter gestiegen. Sie erhöhten sich um gut 1 Prozent auf 180,7 Milliarden Tonnen, während die Erdgasreserven, die 2006 noch um 1,2 Prozent zugelegt hatten, vergangenes Jahr mit rund 175 Billionen m² stabil blieben. Die heutige Welt-Ölproduktion von rund 3,6 Milliarden Tonnen zugrunde gelegt reichen diese sicheren Reserven also noch für rund 50 Jahre, beim Erdgas beträgt die Reichweite gut 60 Jahre.

Gestiegen sind die Ölreserven 2007 im Nahen Osten (+ 1,2 Prozent), und hier vor allem in den drei OPEC-Staaten Kuwait (+ 2,5), Iran (+ 1,6) und Saudi-Arabien (+ 1,7), mit 36 Milliarden Tonnen das ölreichste Land der Welt. Auch Amerika liegt im Plus, wobei insbesondere Venezuela (+ 8,8 Prozent) und Brasilien (+ 3,4) höhere Reserven ausweisen. In den USA und Mexiko ist die Vorratsbasis 2007 etwas abgeschmolzen, Kanada bleibt mit konstant 24 Milliarden Tonnen das zweitölreichste Land der Welt. Europa verliert wegen der Rückgänge bei den drei Nordseeanrainern Norwegen, Großbritannien und Dänemark weiter. Der Anteil der OPEC liegt bei rund 70 Prozent. Die früheren Sowjetstaaten haben unveränderte Öl- und auch Gasreserven gemeldet. Gasreichstes Land der Welt ist Russland mit einem Anteil von über 27 Prozent. Signifikant gestiegen sind die Gasreserven in Saudi-Arabien, Malaysia und wie beim Öl - vor allem in Venezuela, kräftige Rückgänge gab es in Europa (Norwegen, GB, Italien). Russland war 2007 mit einem kleinen Förderplus auch wieder größter Ölproduzent der Welt, wohingegen bei der Nr. 2, Saudi-Arabien, die Produktion um fast 6 Prozent sank. Nr. 3 sind die USA.

Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 03/08 vom 14. Januar 2008 Seite 20





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