ExxonMobil bleibt bei Bioenergien skeptisch
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"ExxonMobil bleibt bei Bioenergien skeptisch"

eid Rex Tillerson, Chef des weltgrößten privaten Energiekonzerns ExxonMobil, ist mit der energiepolitischen Diskussion, die derzeit im amerikanischen Kongress geführt wird, überhaupt nicht zufrieden. Nur mit einer stärkeren Förderung von Bioenergien, einer Senkung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen und mehr Forschung und Entwicklung im Bereich neuer Energietechnologien, wie es Senat und Repräsentantenhaus nun beschließen wollen, ließen sich die Probleme bei der künftigen Energieversorgung und beim Klimaschutz nicht lösen, sagte er in einem Interview mit der „Financial Times“. Schlage die amerikanische Energiepolitik diesen Weg ein, sei dies bar jedes logischen und rationalen Denkens. Der Kongress will außerdem ein Gesetz verabschieden, das Strafzahlungen für nachgewiesene Preistreiberei bei Benzin vorsieht.

Es werde noch viel Zeit vergehen, bis Biokraftstoffe, Solar? und Windenergie signifikante Anteile des Energiebedarfs decken könnten. Bis dahin müsse man die Energien verwenden, die verfügbar seien, meint der Exxon?Chef. Deshalb sollten die USA die Gebiete in Alaska und vor den Küsten für die Öl? und Gaserschließung öffnen, zu denen die Branche gegenwärtig keinen Zugang habe. Sie enthielten schätzungsweise 5 Milliarden Tonnen Öl und 3.000 Milliarden m³ Gas.

Tillersons Haltung zum Bericht des Weltklimarats ist zurückhaltend. Er sei ein Modell, eine Prognose, eine Vorhersage, der ständigen Aktualisierungen unterliegen würde. Tillerson tippt darauf, dass sich der Bericht mit der Zeit ändere. Für die Zukunft seines Unternehmens ist Tillerson optimistisch. Es betreibe seine Aktivitäten so, dass es auch noch bei Ölpreisen von 20 Dollar und Raffineriemargen von 3 bis 5 Dollar je Tonne profitabel sei. Die Aussichten für die nächsten 30 Jahre seien gut. Er gehe davon aus, dass er zu seinem Begräbnis sehr wahrscheinlich in einem Leichenwagen mit einem Benzin- oder Dieselmotor gefahren werde.

Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 27/07 vom 02. Juli 2007 Seite 11





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Er ist aber noch nicht kaputt.

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