Weiter steigende US-Benzinimporte
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"Weiter steigende US-Benzinimporte"

Auf dem amerikanischen Benzinmarkt ist es durch Anstieg der Preise, strengere Umweltanforderungen, erweitertes Angebot additiver Kraftstoffe und demographische Entwicklungen zu Veränderungen gekommen, die sich nach Ansicht der Cambridge Energy Research Associates (CERA) in den kommenden Jahren fortsetzen werden. Während in den letzten 25 Jahren die Fahrleistung der amerikanischen Autofahrer um 40 Prozent gestiegen war und sich der Benzinkonsum jährlich um 1,6 Prozent erhöht hatte, ist ab 2005 die jährliche Fahrleistung gesunken und das Wachstum der Nachfrage nach Benzin 2006 auf ein Prozent zurückgegangen.

Ausgelöst wurden die Abschwächung des Benzinkonsums und die nachlassende jährliche Fahrleistung durch den Anstieg der Benzinpreise. Sie stiegen von durchschnittlich 1,59 Dollar je Gallone im Jahr 2003 auf 2,30 Dollar im Jahr 2005 und überschritten im Sommer 2006 die 3-Dollar-Grenze. Gegen Jahresende fielen sie dann auf etwa 2,20 Dollar je Gallone zurück. Hinzu kommt, dass Amerikaner beim Autokauf neuerdings wieder auf den spezifischen Verbrauch der Neuwagen achten und beginnen, kleinere und sparsame Modelle zu bevorzugen. Der Anteil der Benzin saufenden Sports Utility Vehicles (SUV), der von 16 Prozent an den Neuwagenkäufen im Jahr 1975 bis 2004 auf 56 Prozent gestiegen war, hat seinen Höhepunkt überschritten und lag 2006 nur noch bei 53 Prozent. Konsum fördernd wirkt sich dagegen die niedrige fiskalische Belastung des Benzins aus. Steuern sind am amerikanischen Preis für Normalbenzin nur zu 15 Prozent beteiligt. In Deutschland liegt der Anteil des Fiskus bei 62 und in Großbritannien bei 64 Prozent.

Die Produktion von Bioethanol hat sich in den USA aufgrund steuerlicher Anreize in den letzten 25 Jahren mehr als verdreißigfacht. Dem Volumen nach ist Bioethanol zurzeit zu 4 Prozent am Benzinabsatz beteiligt. Sein Anteil könnte laut CERA bis auf etwa 10 Prozent steigen.

Dennoch hat sich wegen der zu geringen Raffineriekapazität in den USA der Trend zu steigenden Benzinimporten nicht verlangsamt. Die Net-Importe einschließlich Blending-Komponenten haben sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt und im vergangenen Jahr zum ersten Mal 50 Millionen Tonnen übertroffen. Die zusätzlichen Mengen kamen aus Europa, wo die Benzinnachfrage zwar zurückgeht, aber die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten hat in den vergangenen Jahren im Frühjahr und Frühsommer auf dem Rotterdamer Produktenmarkt stets zu einer Abkopplung der Benzinpreise vom Rohölpreis nach oben geführt. Importe aus Europa stiegen 2006 um sechs Millionen Tonnen auf insgesamt über 30 Millionen Tonnen, etwa 60 Prozent der gesamten Benzinimporte der USA.

Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 09/07 vom 26. Februar 2007 Seite 8





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Er ist aber noch nicht kaputt.

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