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Heizölsorten im Überblick: Eigenschaften, Vorteile und die richtige Wahl für Ihre Heizung

Wer Heizöl kauft, steht vor der Frage, welche Sorte die beste Wahl ist. Von Standardheizöl bis hin zu Premium-Heizöl und Bio-Varianten gibt es verschiedene Optionen, die sich in Qualität, Preis und Zusammensetzung unterscheiden. Doch wie wirken sich diese Eigenschaften auf die Heizkosten aus, und worin liegen die Vorteile der einzelnen Sorten? Im Folgenden erfahren Sie, welche verschiedenen Heizölsorten es gibt, welche Eigenschaften diese aufweisen und worin die jeweiligen Vor- und Nachteile bestehen.

Das neue schwefelarme Heizöl EL ist der Standard. Hierbei handelt es sich um ein genormtes Produkt, dessen Anforderungen in der DIN 51603-1 festgesetzt sind. Aufgrund des geringen Schwefelgehalts verbrennt es nahezu rückstandsfrei. Das verlängert die Lebensdauer der Heizung und senkt die Schwefeldioxidemissionen. Sie liegen auf dem Niveau von Erdgas.

Schwefelarmes Heizöl EL (EL steht für „extra leicht‟ als Unterscheidung zu schwerem Heizöl) mit einem maximalen Schwefelgehalt von 50 mg/kg (0,005 Prozent) wurde speziell für Ölheizungen mit Brennwerttechnik in Zusammenarbeit mit Heizungsherstellern entwickelt. Es kann aber auch in allen anderen Ölheizungen (Hoch- und Niedertemperaturkessel) verwendet werden.

Ölheizanlagen, die ausschließlich mit schwefelarmen Heizöl EL betrieben werden müssen, sind mit einem grünen Füllrohrverschluss und dem grünen Aufkleber („Nur für den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet‟) am Tank gekennzeichnet.

Das über esyoil gelieferte Heizöl kommt aus einer Raffinerie oder einem Tanklager Ihrer Region. Es wird mit unterschiedlichen Markennamen vertrieben. Das heißt, die verschiedenen Markennamen beinhalten alle das gleiche Produkt.

Praktisch jedes Heizöl kann mit entsprechenden Zusätzen verbessert werden. Dazu gehören in der Regel Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker. Der Zusatz bzw. das Additiv wird bei der Lieferung beigefügt. Es verlangsamt den Alterungsprozess des Heizöls und sorgt für eine Schonung der Anlagentechnik durch die Reduzierung von Ablagerungen. Sie sparen also nicht nur durch eine bessere Verbrennung, sondern minimieren auch Ihre Wartungskosten und befreien sich von unangenehmer Geruchsbelästigung.

Wenn Sie auf Premium schwefelarm Heizöl EL wechseln, müssen Sie keine Reinigung des Tanks vornehmen. Bei geringen Restmengen sind die Additive leistungsstark genug, um die positive Wirkung auf die Gesamtmenge auszuüben.

Premium Schwefelarm wird unter verschiedenen Markennamen verkauft, z. B. Aral EcoPlus, ShellEco, Esso Optiplus, Heizöl Plus, ecotherm, Thermo Premium. Sämtliche Premium schwefelarm Heizöle EL sind in allen gängigen Heizungs-Anlagen verwendbar.

Normal Schwefelarm mit Förderbeitrag ist dasselbe Produkt wie Normal Schwefelarm: schwefelarmes Heizöl EL nach DIN 51603-1, ohne Additive. Unterschiedlich ist allein der Preis. Der Händler schlägt einen Betrag auf und leitet ihn an ein Klimaschutzprojekt weiter, das er selbst aussucht. Welches Projekt das ist und welcher Anteil des Aufpreises dort ankommt, erfahren Sie beim Händler.

Wichtig für Ihre Entscheidung: Aus dem Tankwagen kommt dasselbe Heizöl, und Ihre Heizung verbrennt es genauso. Der Förderbeitrag macht die Emissionen Ihrer Heizung nicht kleiner, er finanziert ein Projekt an anderer Stelle. Auf Heizöl liegt außerdem schon die gesetzliche CO2-Abgabe. Wer weniger CO2 ausstoßen will, erreicht das über den Verbrauch: Heizungstausch, Dämmung und hydraulischer Abgleich wirken nachprüfbar.

Premium Schwefelarm mit Förderbeitrag ist dasselbe Heizöl wie Premium Schwefelarm, mit denselben Additiven: Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker. Am Heizöl ändert der Förderbeitrag nichts, er ändert den Preis. Der Händler schlägt einen Betrag auf und leitet ihn an ein Klimaschutzprojekt weiter, das er selbst aussucht. Fragen Sie beim Händler nach, um welches Projekt es geht und welcher Anteil des Aufpreises dort ankommt.

Wichtig für Ihre Entscheidung: Was die Additive leisten, steht oben unter Premium Schwefelarm: langsamere Alterung, weniger Ablagerungen, weniger Geruch. Auf die Emissionen Ihrer Heizung wirkt der Förderbeitrag dagegen nicht, er finanziert ein Projekt an anderer Stelle. Auf Heizöl liegt außerdem schon die gesetzliche CO2-Abgabe. Beim Wechsel von Premium Schwefelarm auf Premium Schwefelarm mit Förderbeitrag müssen Sie den Tank nicht reinigen lassen.

Bio Heizöl EL A 10 ist schwefelarmes Heizöl EL, dem 10 Volumenprozent eines flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen (FAME) beigemischt sind. Es entspricht der Norm DIN V 51603-6. Für die Beimischung selbst gilt die Qualitätsanforderung der DIN 14214 (z. B. RapsMethylEster). Hersteller haben ihre neuen Brennwertgeräte und viele Altanlagen für Bio Heizöl EL A 10 freigegeben. Das A in der Bezeichnung steht für Alternativ.

Bio 10 reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 10 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Wer 10 Prozent weniger Heizöl verbraucht (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum), senkt seine CO2-Emissionen sicher um 10 Prozent. Der Bioanteil erreicht diesen Wert rechnerisch nicht.

Bio Heizöl ist aufgrund seiner aufwändigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich. Das Produkt wird unter verschiedenen Markennamen verkauft. Shell bietet mit Thermo plusBio10 ein Heizöl aus der Dieseltechnologie an, das nur 10 mg/kg (0,001 Prozent) Schwefel enthält. Es verbrennt so gut wie schwefelfrei.

Bio-Heizöl hat einen niedrigen Schwefelgehalt und enthält 10 oder 15 Volumenprozent Brennstoff aus nachwachsenden Rohstoffen (FAME). Jedoch ist die Langzeitstabilität bei biogenen Kraftstoffen geringer als bei Kraftstoffen rein mineralischen Ursprungs. Deshalb sollten kleinere Mengen bevorratet werden.

Bio Heizöl EL A 15 ist schwefelarmes Heizöl EL, dem 15 Volumenprozent eines flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen (FAME) beigemischt sind. Es entspricht der Norm DIN V 51603-6. Für die Beimischung selbst gilt die Qualitätsanforderung der DIN 14214 (z. B. RapsMethylEster). Viele Hersteller haben ihre neuen Brennwertgeräte und viele Altanlagen für Bio Heizöl EL A 15 freigegeben. Das A in der Bezeichnung steht für Alternativ.

Bio 15 reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 15 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Wer 15 Prozent weniger Heizöl verbraucht (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum), senkt seine CO2-Emissionen sicher um 15 Prozent. Der Bioanteil erreicht diesen Wert rechnerisch nicht.

Bio Heizöl ist aufgrund seiner aufwändigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich. Das Produkt wird unter verschiedenen Markennamen verkauft.

Praktisch jedes Heizöl kann mit entsprechenden Zusätzen verbessert werden. Dazu gehören in der Regel Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker. Der Zusatz bzw. das Additiv wird bei der Lieferung beigefügt. Es verlangsamt den Alterungsprozess des Heizöls und sorgt für eine Schonung der Anlagentechnik durch die Reduzierung von Ablagerungen. Sie sparen also nicht nur durch eine bessere Verbrennung, sondern minimieren auch Ihre Wartungskosten und befreien sich von unangenehmer Geruchsbelästigung.

Zusätze, die die Alterung verlangsamen, sind bei Bio 10 besonders empfehlenswert. Bei älteren Heizungen sollte die Eignung für Bio 10 Premium vom Gerätehersteller eingeholt werden. Das Produkt ist aufgrund seiner aufwendigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich. Wenn Sie von Bio 10 auf Bio 10 Premium wechseln, müssen Sie keine Reinigung des Tanks vornehmen. Bei geringen Restmengen sind die Additive leistungsstark genug, um die positive Wirkung auf die Gesamtmenge auszuüben.

Bio-Heizöl reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 10 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Wer 10 Prozent weniger Heizöl verbraucht (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum), senkt seine CO2-Emissionen sicher um 10 Prozent. Der Bioanteil erreicht diesen Wert rechnerisch nicht.