Unseren neuen Kommentar für den 17.01.19 finden Sie hier.


Heizölpreise: Ölpreise orientieren sich weiter aufwärts

Internationaler Markt

Aufgrund stetig fallender Ölbestände in den USA und auch vieler weiterer OECD-Länder befinden sich die Ölpreise seit einigen Wochen in einem festen Aufwärtstrend. Meldungen, welche eine Abwärtsbewegung begünstigen können, haben dieser Tage nicht viel Gewicht. Zum Beispiel Trumps Entscheidung vom vergangenen Freitag, auf Sanktionen gegen den Iran zu verzichten, entspannte die Preise nur kurzzeitig und war in unseren Landen kaum spürbar.

Vielmehr ist die OPEC wieder in den Mittelpunkt gerückt. Gab es doch in der letzten Woche vereinzelt Gerüchte, das OPEC-Abkommen zur Produktionsmengenkürzung würde scheitern bzw. vorzeitig beendet werden. Diese Gerüchte wurden inzwischen dementiert. Zwar sind nicht alle Teilnehmer glücklich mit der aktuellen Entwicklung, jedoch sind sich wohl alle einig, dass die Vereinbarung wie geplant fortgesetzt wird. Wie bereits zu Beginn des Abkommens von einigen Produzenten erwartet, wird nun erneut die Zwickmühle der OPEC deutlich. Sowohl aufgrund des Abkommens der OPEC, aber auch wegen geopolitischer Risiken befinden sich die Ölpreise derzeit bereits auf einem recht hohen Niveau. Diese Preissteigerung erhöht für die US-Schieferölproduzenten die Rentabilität der Rohölförderung. Eine erhöhte Schieferölproduktion wiederum wirkt dem Ziel der OPEC, die weltweiten Bestände sinken zu lassen, entgegen.
Innerhalb der OPEC ist man sich jedoch einig. Die gestiegenen Preise bedeuten noch keine nachhaltige Stabilität am Ölmarkt. Demzufolge steht ein vorzeitiges Ende des Abkommens laut OPEC nicht zur Debatte. Diese Aussage wirkt sich stützend auf den Ölmarkt aus.

Die Ölnotierungen haben ihre Aufwärtsbewegung nach dem Wochenende wieder aufgenommen. Sie starten auf einem höheren Niveau als letzten Freitag in den Tag. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 64,42 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 69,86 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 617,25 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8180 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,2223 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt vom vergangenen Freitag an.

Nationaler Markt

Aufgrund des aktuell starken Euros hielten die Heizölpreise übers Wochenende ihr Niveau vom vergangenen Freitag und bewegten sich kaum. So starten sie heute Morgen nur wenig verändert in die neue Woche. Dies ist sehr gut in unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz zu sehen. 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei einer Standardlieferung (3000 Liter) kosten heute Morgen durchschnittlich 61,50 Euro.

Im Binnenmarkt hat das Interesse an Heizöl in den letzten Tagen etwas nachgelassen. Diejenigen Heizölnutzer, welche sich jedoch zeitnah um eine Tankfüllung kümmern müssen, sichern sich jetzt mit Teilmengen vor einem weiteren Preisanstieg ab. Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf höchstem Niveau.
Unsere Lesereinschätzung ist übers Wochenende um 17 Prozentpunkte auf einen Wert von 76 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise angestiegen. Die Aussagen des Schwarm-O-Meters und der Lesereinschätzung sind widersprüchlich. Das eine spricht sich für einen guten Kaufpreis aus, das andere steht auf einem Mehrheitswert für die Erwartung an fallende Heizölpreise.

In unserer kurzfristigen 3-Monatsansicht befindet sich der Heizölpreis im oberen Bereich des aufwärtsgerichteten Trendkanals. Auch in den mittel- (12 Monate) bis langfristigen Ansichten (36 und 60 Monate) unserer Heizölpreis-Tendenz sind inzwischen stabile Aufwärtstrends zu sehen. Einzig unsere längerfristige 120-Monatsansicht hält ihren Abwärtstrend.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Sollte Ihr Tank eine Füllung verlangen, kaufen Sie jetzt. Wollen Sie noch etwas spekulieren? Decken Sie sich mit Teilmengen ein! So bleibt Ihnen bei einem weiteren Anstieg wieder etwas mehr Spielraum.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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Heizölpreise-Chart vom
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