Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Ohne Furcht mit Tadel

Nach dem letzten Anstieg der Ölpreise, der von jedem, der ein Fünkchen Ahnung vom Markt hat, als vollkommen übertrieben bezeichnet wird, wäre eine ordentliche Gegenbewegung fällig. Charttechnisch deutet sie sich an. Fundamental hätte sich der Preis ohnehin nicht über 60 Dollar pro Barrel Rohöl erheben sollen. Hat er aber, weil die mit „Hilfsgeldern“ vollgestopfte Finanzwirtschaft nichts besseres zu tun hat, als ihre wundersame Geldvermehrung unter anderem auf dem Ölmarkt zu praktizieren. Steigen die Preise, vermehrt sich das Geld. Banker nennen das, Werte schaffen. Die meisten Menschen nennen das abzocken. Derzeit fühlen sich die Geldhasardeure in ihrem Tun so sicher, dass sie selbst nach dem jüngsten Preisexzess keine Angst bekommen, dass ihnen die Gewinne wieder einbrechen könnten. Das wäre nämlich ein Grund für eine Gegenreaktion der Preise. Die bleibt aber aus und das ungeachtet schlechter Wirtschaftszahlen aus den USA und Japan in Form von Arbeitsmarktdaten und Ölnachfrage. So gehen die Preise weiter mit dem Trend aufwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Kalter Winter vorhergesagt
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend
Charttechnik: Öl im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme
Öllager randvoll
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise befinden sich im Aufwärtstrend. Damit folgen sie dem Weltmarkt. Dort herrscht das Geldregime der durch die Krise gestärkten Banken und Spekulanten. Die haben in den letzten Monaten auf hohem Risiko gespielt, indem sie ihr Geld in Heizöl anlegten, einer im Überfluss vorhandenen Ware. Kein normaler Mensch hätte das getan. Sie taten es in dem Wissen, dass sie mehr Geld haben als alles Heizöl wert ist. Damit haben sie die Preisentwicklung manipuliert. Das Produkt Heizöl ist zum Spielball höherer Interessen geworden. Dass das so bald nach der Finanzkrise möglich ist, hätten wir nicht erwartet. Nun ist es so. Ein Ende ist nicht absehbar. Wir betrachten diesen Umstand als Krise. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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