Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Heizöl: Konjunkturdatendatendatendatendaten

Internationaler Markt

Wenn nichts geht, gibt es Zahlensalat. Dabei kann von nichts keine Rede sein. Die Ölversorgung läuft prächtig. Die Wirtschaft dreht auf höchstem Niveau. Aber es reicht nicht, um genügend Menschen in Arbeit zu halten und Finanzjongleure glücklich zu machen. Sie, die Finanzjongleure, wollen mehr, immer mehr. Da sie keine Ideen mehr für das Mehr haben, klammern sie sich an Relikten fest. Solche Relikte sind Konjunkturzahlen und Gelddrucken. In beiden Fällen herrscht der Glaube „viel hilft viel“. Provenienz, Typ und Veröffentlichungsfrequenz von Konjunkturschätzungen, Konjunkturzahlen und Konjunkturzahlkorrekturen kennen keine Grenze. Man wird zugeschüttet mit dem Zeug. Gleiches gilt für das Geld. Die FED will alle Probleme in einer Geldflut ertränken. Der Jubel darüber war schon mal größer. Immerhin reicht er noch, um die Börsen bei Laune zu halten. Aktuell ziehen die Notierungen an. Wie lange, wie lange?

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise zeigen wenig Bewegung. Der Bestell-Tsunami, der den heimischen Markt vor erhebliche Probleme stellte, ist beendet. Nun muss aufgeräumt werden. In drei Wochen sollte alles wieder normal laufen, auch die Margen und die Preise. Im Norden wird die Erholung bereits sichtbar. Im Süden, wo die Versorgung problematischer ist, bröckeln die Preise noch nicht. Die Überhöhung beträgt ungefähr drei Prozent in der Spitze. Vom Weltmarkt kommt noch keine Entspannung. Auch das sollte sich bald ändern. Dessen ungeachtet sind die Preise freundlich. In ganz Deutschland kostet Heizöl weniger als vor einem Jahr, in vielen Teilen sogar weniger als vor zwei Jahren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Kundenansturm überfordert Binnenmarkt
FED sieht Gelddrucken nach wie vor positiv
China wächst weiterhin
Einige kleine Infrastrukturstörungen
Spannungen in Nordafrika, Nahost und Nordkorea

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schlechte Konjunkturdaten aus den USA und China
US- und Nordseeförderungen steigen
Südsudan kehrt als Lieferant zum Markt zurück
Libyen produziert wieder auf Vorkriegsniveau
Saudi Arabien nimmt neues Offshore-Ölfeld Manifa früher in Betrieb
Sehr viel Öl am Markt
EIA- und OPEC-Monatsberichte nennen schwache Nachfrage
Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl

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