Unseren neuen Kommentar für den 17.01.19 finden Sie hier.


Heizölpreise: Trump beeinflusst den Markt

Internationaler Markt

Seit Monaten stützt die angespannte Situation zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise. Trump hatte im Mai das in 2015 geschlossene Atomabkommen mit dem Iran platzen lassen. Mit seinem Vorgehen hoffte der amerikanische Präsident den Iran ausreichend unter Druck setzen zu können, um ein in seinem Sinne besseres und schärferes Abkommen aushandeln zu können. Bisher war von beiden Seiten noch nicht viel Verhandlungsbereitschaft zu erkennen. Ganz im Gegenteil, es wurden schon schlimmste Drohungen ausgesprochen. Überraschenderweise zeigt sich Trump plötzlich gesprächsbereit. Er hofft auf ein gemeinsames Treffen mit Rohani und sei dafür zu jeder Zeit ““bedingungslos” bereit.

Auf den Ölmarkt hätte eine Annäherung der beiden Parteien erheblichen Einfluss. Sollte es zu Gesprächen zwischen den beiden Ländern, oder gar zu einer Einigung kommen, würde dies die Angebotslage wieder entspannen. Aber soweit ist es bei weitem noch nicht. Der Iran stellt durchaus Bedingungen, bevor er sich gesprächsbereit zeigt. Allein diese Hürde zu nehmen dürfte sich schon schwierig gestalten. Wir bleiben gespannt und beobachten weiter. Vorerst führte Trumps Gesprächsangebot zu einem leichten Preisnachlass.

Nach dem gestrigen Auf und Ab starten die Notierungen heute Morgen trotz des erneuten Nachlasses auf etwas höherem Niveau als gestern in den Tag. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 69,84 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 74,71 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 661,75 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8530 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,1717 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise bewegen sich weiter leicht abwärts. In unserer 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz kann man die im Trend verlaufende Entwicklung deutlich sehen. Unsere Nutzer glauben wieder an einen weiteren Preisnachlass.

Das Interesse an den Heizölpreisen ist unverändert hoch. Dennoch verweilen viele unserer Nutzer in ihrem Beobachterstatus. Wenn kein dringender Bedarf besteht, warten sie mit dem Heizölkauf noch etwas ab. Diese Informationen können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf mittlerem Niveau. Die Lesereinschätzungen kommen mit 80 Prozent für fallende Heizölpreise wieder auf eine deutliche Mehrheit. Beide Instrumente zusammen raten eher von einem schnellen Kauf ab.

Die Preistrends sind aktuell nicht eindeutig. Im kurzfristigen Bereich liegt noch ein Abwärtstrend vor. Unsere längerfristigen Ansichten weisen mit ihren Trendkanälen weiterhin aufwärts. Erst in unserer 120-Monatsansicht richtet sich der Trendkanal wieder abwärts.

So lautet unser Rat an alle Unentschlossenen: Beobachten lohnt sich. Sollte Ihr Tank jetzt eine Füllung verlangen, informieren Sie sich regelmäßig, um schnell reagieren zu können. Nutzen Sie einen günstigen Kaufmoment, um sich wenigstens mit Teilmengen einzudecken!

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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Heizölpreise-Chart vom
Heizölpreis Trend Chart

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