Unseren neuen Kommentar für den 17.01.19 finden Sie hier.


Heizölpreise: Versorgungslage in Deutschland stark angespannt

Internationaler Markt

Zum Wochenstart setzte sich die Preisentwicklung vom Freitag fort. Die Ölpreise geben weiter leicht nach. Sie befinden sich inzwischen wieder auf dem Niveau von vor sechs Monaten.

Dass die Ölpreise mit dem Eintreten der US-Sanktionen gegen den Iran nachgeben, wurde von den Marktteilnehmern so nicht erwartet. Bisher war man davon ausgegangen, Trump würde die angekündigten Sanktionen mit aller Härte verfolgen. Nun kündigte die USA bereits vor dem Wochenende Ausnahmeregelungen für acht Länder an. Da sich darunter auch Handelspartner befinden, die in besonders hohem Maß Öl aus dem Iran beziehen, verlieren die Sanktionen etwas von ihrem Schrecken.

Aufgrund dieser Entwicklung und Meldungen zur steigenden Ölförderung der USA sowie der OPEC lässt die Sorge vor einem nicht abschätzbaren Angebotsdefizit in naher Zukunft nach und setzt einen klaren Impuls auf fallende Ölpreise.

Die Ölnotierung starten heute Morgen auf einem niedrigeren Niveau als am Freitagmorgen in den Tag. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 62,68 Dollar und das Barrel Brent zu 72,35 Dollar gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 668,75 Dollar . Der US-Dollar kostet 0,8779 Euro . Damit kostet der Euro 1,1385 Dollar . Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise starten deutschlandweit mit einem leichten Nachlass in die neue Woche. Dennoch befinden sie sich nach wie vor auf hohem Niveau. Die angespannte Versorgungslage dehnt sich nun auch auf Nord- und Ostdeutschland aus. Entspannung ist nicht in Sicht. Für Kunden bedeutet dies im schlimmsten Falle keine Bestellung mehr tätigen zu können oder extrem lange Lieferzeiten zu sehr hohen Preisen. Im deutschlandweiten Durchschnitt kosten 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei einer Standardlieferung (3000 Liter) inzwischen fast 87 Euro.

In Anbetracht der aktuellen Situation im Binnenmarkt beobachten viele unserer Kunden die Entwicklung der Heizölpreise sehr genau. Die meisten decken sich wenigstens mit Teilmengen ein, um sich abzusichern. Diese Informationen können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf zweithöchstem Niveau. Unsere Lesereinschätzung ist wieder auf einem Wert von 79 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise geklettert. Im Vergleich zur Vorwoche hat sie damit wieder zugenommen.

Die Aussichten in unserer Heizölpreis-Tendenz bleiben nach wie vor wenig optimistisch. In fast allen Kategorien richten sich die Preistrends stabil aufwärts. Einzig unsere 10-Jahresansicht weist noch einen leichten Abwärtstrend auf.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Kaufen Sie jetzt, wenn Sie nicht mehr viel Vorrat im Tank haben. Unsere Heizölpreis-Tendenz und die Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage deuten in naher Zukunft keine großen Preisnachlässen an. Wenn Sie gute Nerven und noch ausreichend Vorräte besitzen, können Sie spekulieren.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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