Unseren neuen Kommentar für den 17.01.19 finden Sie hier.


Heizölpreise klettern wieder aufwärts

Internationaler Markt

In Algier fand am vergangenen Wochenende das Treffen des JMMC (Joint OPEC-Non-OPEC Ministerial Monitoring Committee) statt. Dieses Komitee kontrolliert die Umsetzung des Abkommens zur Produktionsmengenkürzung der OPEC und einiger weiterer großer Ölproduzenten. Da dieses Gremium zudem die Marktlage analysiert, spricht es den teilnehmenden Ländern auch Handlungsempfehlungen aus.

Trotz verschiedener geopolitischer Risikofaktoren sind die Ölproduzenten insgesamt mit der aktuellen Angebots-Nachfrage-Situation zufrieden. Somit sehen sie auch keinen Bedarf, die derzeitigen Produktionsquoten offiziell anzupassen. Dieses Ergebnis entsprach nicht den Erwartungen der Marktteilnehmer, gingen sie doch bis zuletzt davon aus, dass nach dem Treffen weitere Produktionssteigerungen empfohlen werden. Dies führte zu dem neuen deutlichen Preisanstieg bei den Ölpreisen.

Die Ölnotierung starten heute Morgen mit einem Anstieg in die neue Woche. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 70,39 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 80,29 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 697,00 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8511 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,1745 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise starten mit einem kräftigen Anstieg in die neue Woche. Sie folgen damit den internationalen Vorgaben. Aktuell befinden sie sich noch an der unteren Grenze des aufwärts gerichteten 3-Monats-Trendkanals unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz. Im deutschlandweiten Durchschnitt kosten 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei einer Standardlieferung (3000 Liter) inzwischen wieder fast 75 Euro.

Die deutlich kühleren Temperaturen am Wochenende in Kombination mit dem neuen Preisanstieg lassen deutschlandweit das Interesse an Heizöl steigen. Die meisten unserer Beobachter decken sich mit Teilmengen ein, um sich vor einem weiteren Preisanstieg abzusichern. Diese Informationen können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Die Kaufbereitschaft unserer Nutzer befindet sich auf höchstem Niveau. Unverändert hoch bleibt auch die Anzahl unserer Kunden, die wieder auf günstigere Preise hoffen, denn unsere Lesereinschätzung steht weiterhin auf einem hohen Wert von 82 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise.
Die Aussagen der beiden Instrumente sind momentan nicht eindeutig. Das eine spricht sich für einen guten Kaufpreis aus, das andere steht auf einem Mehrheitswert für die Erwartung an fallende Heizölpreise. So kann an dieser Stelle keine klare Empfehlung unserer Kunden gegeben werden.

Unsere Heizölpreise-Tendenz liefert unseren Kunden aktuell keine besonders kundenfreundlichen Aussichten. Die Preistrends richten sich in fast allen Kategorien aufwärts. Einzig unsere 10-Jahresansicht weist noch einen Abwärtstrend auf.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wer auf Sicherheit eingestellt ist, kauft jetzt, um sich vor weiteren Preisanstiegen zu schützen. Unsere Heizölpreis-Tendenz deutet in naher Zukunft auf keine großen Preisnachlässen hin. Wenn Sie gute Nerven und noch ausreichend Vorräte besitzen, können Sie weiter spekulieren.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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Heizölpreise-Chart vom
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