Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Die FED entscheidet

Internationaler Markt

Die US-Notenbank FED berät bis heute Abend über ihre zukünftige Geldpolitik. Dabei könnte ein langsamer Ausstieg aus der lockeren Geldvergabe herauskommen. Den fürchten Finanzjongleure wie der Teufel das Weihwasser. Sie bevorzugen für ihre Geschäfte eine allgemein schlechte Konjunktur. Die sehen sie als Versicherung für die Fortsetzung der Geldproduktion an, von der sie im Besonderen profitieren. So wird das Programm der FED natürlich nicht begründet. Offiziell heißt es, es diene dem Wirtschaftswachstum. Nominell wächst die Wirtschaft tatsächlich, wenn die Finanzgeschäfte ordentlich zulegen. Die Realwirtschaft kann dabei gleichwohl sinken. Die Arbeitslosigkeit bleibt hoch. Die Mehrheit der Bevölkerung erlebt einen Rückgang des Wohlstandsniveaus. Das ist in den USA der Fall, und nicht nur dort. Gestern kamen schlechte Konjunkturdaten heraus. Sie wurden von der Finanzszene bejubelt. Aktien- und Ölnotierungen legten zu. Wenn die FED heute im Sinn der Finanzindustrie entscheidet, was wahrscheinlich ist, werden die Kurse weiter aufwärts ziehen.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise bewegen sich wenig. Aktuell werden sie von den Ölbörsen getrieben. Der Dollar hält dagegen. Der Binnenmarkt ist sehr ruhig, was zu einem leichten Margen- und Preisrückgang führt. Die weiteren Aussichten sind im Prinzip gut, wobei als Preisprinzip ein Markt verstanden wird, der durch Angebot und Nachfrage geregelt ist. Diese Regel gilt aber nicht. Die Preisbildung wird massiv durch die Notenbanken beeinflusst. Und dieser Einfluss ist für die Heizölpreise miserabel. Vor einer weiteren Prognose warten wir das heutige Urteil der FED ab. Noch ist Heizöl übrigens ein kein wenig billiger als vor einem Jahr. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Rohölbedarf soll deutlich steigen
Nordseeöl kann wegen Wartungsarbeiten vorübergehend knapp werden
Einige kleine Infrastrukturstörungen
Spannungen um Syrienkonflikt
Finanzszene hofft auf noch mehr Notenbankgeld

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Produktenangebot soll deutlich steigen
Weltbank und IWF senken allgemeine Wachstumsprognosen
OECD senkt spezielle Wachstumsprognosen
OPEC, EIA und IEA Monatsberichte
Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl
Fortsetzung der lockeren Geldpolitik ungewiss

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