Unseren neuen Kommentar für den 24.06.19 finden Sie hier.


Heizölpreise: Rheinfrachten treiben Heizölpreise in die Höhe

Internationaler Markt

Die USA befindet sich nach wie vor im Handelsstreit mit China und das Inkrafttreten der Sanktionen gegen den Iran rückt immer näher. Als relativ neues Thema stützen die Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien den Ölmarkt. Diese Faktoren wurden jedoch bereits in den letzten Tagen und Wochen eingepreist und bewegen den Markt im Moment wenig.

Im Juni diesen Jahres entschloss sich die OPEC und einige weitere große Ölproduzenten des Kürzungsabkommens, ihre Fördermengen wieder anzuheben. Nun wurde bekannt, dass dieses Vorhaben noch nicht wie geplant umgesetzt werden konnte. Da der Beginn der Sanktionen im Iran immer näher rückt und damit einhergehend auch noch größere Exportausfälle des Produzenten erwartet werden, fällt diese Meldung durchaus preisstützend aus.

Die Ölnotierungen starten heute Morgen auf höherem Niveau als am Freitag in den Tag. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) wird aktuell zu 69,42 Dollar und das Barrel Brent zu 80,10 Dollar gehandelt. Die Tonne Gasöl kostet 716,50 Dollar . Der US-Dollar kostet 0,8675 Euro . Damit kostet der Euro 1,1524 Dollar . Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt

Regional sind die Heizölpreise in Deutschland sehr unterschiedlich.
Während in Hamburg 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei einer Standardlieferung (3000 Liter) zwischen 75 und 76 Euro liegen, zahlt man in Stuttgart schon über 95 €. Grund hierfür ist die kritische Versorgungslage vor allem im Südwesten, im Rhein-Main-Gebiet und teilweise auch in Bayern. Aufgrund der langen Trockenheit und den damit einhergehenden extrem niedrigen Pegelständen am Rhein können diese Regionen Deutschlands aktuell nicht mit Heizöl versorgt werden. Für Kunden dieser Regionen bedeutet dies entweder sehr lange Lieferzeiten zu sehr hohen Preisen oder inzwischen sogar keine Möglichkeit eine Bestellung zu tätigen.

Das Interesse an den Heizölpreisen ist im Binnenmarkt momentan recht hoch. Dennoch verweilen viele unserer Nutzer in ihrem Beobachterstatus. Wenn kein dringender Bedarf besteht, warten sie mit dem Heizölkauf noch etwas ab. Diese Informationen können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf mittlerem Niveau. Unsere Lesereinschätzung steht nur noch auf einem Wert von 60 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise und ist im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken. Die Aussagen der beiden Instrumente sind momentan nicht eindeutig. So kann an dieser Stelle keine klare Empfehlung unserer Kunden gegeben werden.

Die Aussichten in unsere Heizölpreis-Tendenz fallen nach wie vor wenig optimistisch aus. In fast allen Kategorien richten sich die Preistrends unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz stabil aufwärts. Einzig unsere 10-Jahresansicht weist noch einen leichten Abwärtstrend auf.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wer auf Sicherheit eingestellt ist, kauft jetzt um sich vor weiteren Preisanstiegen zu schützen. Unsere Heizölpreis-Tendenz deutet in naher Zukunft auf keine großen Preisnachlässen hin. Wenn Sie gute Nerven und noch ausreichend Vorräte besitzen, können Sie weiterspekulieren.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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