Unseren neuen Kommentar für den 20.09.20 finden Sie hier.


Heizölpreise: Zuversicht setzt stützende Impulse

Internationaler Markt

Der Ölmarkt bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen dem Optimismus der OPEC+ Produzenten, die ab August die Förderung ihres schwarzen Goldes wieder leicht anheben wollen und, auf der anderen Seite, der Sorge der Marktteilnehmer um die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie. Es mangelt an nachhaltigen, richtungsweisenden Impulsen.

In der Tat sieht es auf der Nachfrageseite wenig erbaulich aus. Die Zahlen der Neuinfektionen sind in den USA, Indien und Japan auf Höchstniveau geklettert und betreffen somit drei der vier weltweit größten Ölverbraucher. Der fehlende Vierte im Bunde ist China. Und China wird momentan von der Monsunzeit stärker in Mitleidenschaft gezogen als von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Vom Jahrhunderthochwasser ist inzwischen die Rede und die chinesische Regierung sieht sich den Wassermassen gegenüber ratlos - ganz zu Schweigen von den katastrophalen Auswirkungen auf die Bevölkerung. Auch für den Ölmarkt ist diese Situation kritisch. Ersten Überlegungen zufolge sollen chinesischen Raffinerien aus Sicherheitsgründen nicht nur gedrosselt, sondern teilweise komplett abgeschaltet werden. Diese Massnahmen würden ganz klar auch zu Lasten der weltweiten Ölnachfrage gehen.

So ist es nicht unüblich, dass sich die Marktteilnehmer nach positiven Impulsen sehnen um den Ölpreisen wieder etwas Auftrieb zu geben. Und positiv für den Markt sind aktuell alle Nachrichten mit einem Funken Hoffnung auf die Erholung der weltweiten Wirtschaftsaktivitäten. Diese Hoffnung lieferte heute ein neuer Impfstoff aus Oxford. Im besten Falle könnten mit diesem Impfstoff bis Ende des Jahres die Risikogruppen versorgt werden. Zusätzlich stützt die Einigung des EU-Gipfels auf ein Corona-Hilfspaket. Diese beiden Meldungen liefern dem Ölmarkt heute Morgen den gewünschten preisstützenden Impuls, um eine weitere Abwärtsbewegung zu verhindern. Wie nachhaltig dieser Effekt ist, wird sich zeigen.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten heute höher als gestern in den Tag. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) kostet zurzeit 41,13 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 43,69 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 377,25 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8736 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,1444 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise starten heute etwas höher in den Tag. In unserer 3-Monats-Ansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz ist diese Entwicklung sehr gut zu sehen. Doch auch mit diesem leichten Anstieg sind die aktuellen Heizölpreise gute Kaufpreise. Bei einer Bestellung von 3000 Liter Heizöl sparen Sie immer noch deutlich über 700 Euro im Vergleich zum letzten Jahr.

Der Binnenmarkt ist relativ ruhig. Die Mehrzahl unserer Kunden hofft auf weitere Preisnachlässe, die Lesereinschätzung steht auf einem hohen Wert von 90 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise. Diejenigen unserer Kunden, die sich momentan um die Befüllung ihrer Tanks kümmern müssen, nutzen das günstige Preisniveau. Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen und steht heute Morgen auf zweithöchstem Niveau.

Die Trendkanäle unserer Heizölpreis-Tendenz richten sich auch weiterhin in allen Ansichten abwärts. Für unsere Kunden sind dies sowohl kurz- als auch langfristig erfreuliche Aussichten.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt, ist es mit Sicherheit kein Fehler sich jetzt einzudecken. Dennoch spricht vieles dafür, dass in nächster Zeit weitere Preisnachlässe möglich sind. Wenn Sie also genügend Heizöl im Tank haben, riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen. Die Aussichten sind gut.

Gut zu wissen: Es gibt immer wieder Missverständnisse darüber, was das Klimapaket der Bundesregierung für Ölheizungen bedeutet. Bestehende Ölheizungen können ohne Einschränkungen weiterlaufen. Ab dem Jahr 2026 sollen lediglich neue Ölheizungen (auch wenn sie alte Anlagen ersetzen) regenerativ ergänzt werden, also etwa mit Solarwärme für Brauchwasser. Aber auch hier gibt es viele Ausnahmen, etwa wenn kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden ist oder wenn die Kosten zu hoch sein sollten. Weitere Informationen

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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