Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Preise wackeln

Dass die Preise ihren Aufwärtstrend fortsetzen werden, ist kein Naturgesetz. Zwar spricht die Tatsache, dass mehr Menschen am Wohlstand westlicher Prägung teilhaben wollen, für ein solches Gesetz. Die Konsumverfolger sind den heutigen Konsumenten zahlenmäßig weit überlegen. So lange Wohlstand einzig aus der Ausnutzung vergänglicher Ressourcen gespeist wird, wird an dem Gesetz vom steigenden Preis kein Weg vorbeiführen. Aber weder wird dieses Gesetz geradlinig befolgt, noch ist die Menschheit gezwungen, nur vergängliche Quellen für ihr Wohlergehen anzuzapfen. Schließlich gilt die simple Erkenntnis, dass es definitiv weit mehr erneuerbare Energie auf der Erde gibt, als die Menschheit nach heutigem Wissen je verbrauchen könnte. Nur, und hier liegt das Problem, nutzbar hat sich der Mensch diese Energie noch nicht gemacht.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ Dieser Satz wird Franzis Picabia zugesprochen. Er bringt das zum Ausdruck, was der Mensch wahrscheinlich immer gemacht hat, wenn er sich mit einem unausweichlichem Problem konfrontiert sah, das er nicht beseitigen konnte. Er hat sein Verhalten geändert. Der Mensch gilt als größter Anpassungskünstler der Natur. Diese Erkenntnis gibt Grund zu der Annahme, dass das Problem der Endlichkeit fossiler Energiequellen gelöst wird. Ohne Schmerzen wird der Prozess allerdings nicht verlaufen. Das liegt wohl auch in der Natur des Menschen. Eben diesen Schmerz braucht er, um sich in Bewegung zu setzen. Je eher er aufbricht, um so geringer wird der Schmerz sein.

Heute liegen noch viel Öl, Gas und Kohle in der Erde. Von allem gibt es mehr als bisher verbraucht wurde. Insofern könnte man meinen, dass es weder Grund zur Eile für einen Aufbruch zu neuen Energieufern gäbe noch einen Grund, für ständig steigende Preise. Da die Ressourcen immer tiefer versteckt und damit immer schwerer zu erreichen sind, ist die Teuerung sehr wohl begründet. Diese wird zwangsläufig weitergehen, weil die Anstrengungen wachsen, an die gesuchten Rohstoffe zu kommen. Sie wachsen nicht nur physisch. Sie wachsen auch politisch. Denn die Rohstoffbesitzer schließen die Nichtrohstoffbesitzer von den Zugängen aus. Namentlich Staaten wir Saudi Arabien, Russland, China, Venezuela und viele andere wollen Gesellschaften wie Exxon Mobil, Shell, BP und andere nicht mehr als Verwerter ihrer Schätze haben. In den 1970er Jahren waren die privaten Gesellschaften noch zu 85 Prozent an den Reserven beteiligt. Heute sind es noch 7 Prozent. Damit werden sich die großen Ölgesellschaften der Welt etwas einfallen lassen müssen, auf welcher Basis sie zukünftig ihr Geschäft betreiben wollen. Auch für sie gilt der Satz mit dem runden Kopf. Und hier kommen die für alle Menschen frei zugänglichen erneuerbaren Energien, allen voran die Sonne, ins Spiel. Wenn jemand diese Energie nutzbar machen kann, dann eben die großen Gesellschaften. Angesichts der Tatsache, dass sie nur noch über 7 Prozent der Reserven verfügen, wäre durchaus Eile geboten, sich des Themas mit vollem Elan anzunehmen.

Nun ist die Preisbildung nicht nur von den Kosten für die Ölgewinnung und von der Nachfrage abhängig. Sie wird vor allen Dingen von Finanzhäusern bestimmt. Diese lassen sich von Kosten und Nachfrage inspirieren. Sie versuchen aber auch, aus Preisbewegungen Gewinne zu ziehen. Aktuell wird das schwieriger, wegen der Unsicherheit um den Zustand der Wirtschaft, insbesondere in den USA. Das spricht dafür, dass eine Preisrichtung weniger deutlich ausgeprägt wird und dass die Preisausschläge extremer werden. Gestern wurde ein Beispiel für ein solches Verhalten demonstriert. Ohne erklärbaren Grund fielen die Preise ab 17:00 Uhr rasant ab. Spekulanten fühlten sich plötzlich auf der Verkaufsseite wohler.

Heute Morgen wird das erreichte tiefere Niveau bestätigt. Es besteht sogar Aussicht auf Fortgang der Bewegung. Die Tonne Gasöl kostet 934,50 $.

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen dem Weltmarkt. Der Dollar beeinflusst sie aktuell kaum. Die Möglichkeit, für mehr Rückgang ist gegeben. Ein Abwärtstrend ist hingegen unwahrscheinlich. Es empfiehlt sich also, die Preise eng zu beobachten, um aus der erhöhten Preisschwankung einen kleinen Profit zu erzielen. Hierbei sind wir mit unserer Preisaktion behilflich. Und es empfiehlt sich selbstverständlich, sich des Themas Senkung des Energiebedarfs anzunehmen, damit zukünftige Teuerungen besser verkraftet werden können. Hierfür empfehlen wir www.esytrol.com als Einstieg.

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