Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Das Orakel hat gesprochen

Die US-Notenbanker wissen nicht, was sie unternehmen sollen, um die Wirtschaft des Landes angemessen zu unterstützen. Diese Feststellung trifft den Kern der mit Spannung erwarteten Rede Ben Bernankes (FED Chef) vom Freitag vermutlich am besten. Finanzszene und Wirtschaftsmedien entnahmen den Worten gleichwohl, dass die FED in Kürze mehr Geld in den Markt pumpen wird. Das wollen sie hören und das wollen sie erleben. Denn das ist für sie das einzig greifbare Mittel, die Konjunktur anzukurbeln. So war es schon zweimal nach Ausbruch der Finanzkrise. So wird es wieder sein. Und was geschieht mit dem Geld, wenn es fließen sollte? Damit wird der Aktien- und Rohstoffmarkt beflügelt. Dieser Umstand kommt der Finanzszene zugute, die tatsächlich einen Wachstumsschub erlebt. Es ist der einzig nennenswerte. Die anderen Sektoren haben wenig davon, da das Gros der Kunden durch höhere Rohstoffpreise belastet wird und weniger konsumieren kann. Die Schlüsselzahl einer Volkswirtschaft, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), wächst. Wenn man die Menschen einmal ausnimmt, erfährt die Gesellschaft also eine positive Entwicklung. Die real existierenden Menschen müssen allerdings feststellen, dass die Arbeitslosigkeit nicht geringer wird. (Deutschland ist in diesem Punkt ein Sonderfall). Dessen ungeachtet werden Banker und Politiker ihre guten Konjunkturzahlen preisen. Gottlob kommt das BIP als Maß des Wohlstands immer mehr in Verruf. Steigende Börsenkurse werden aber immer noch als gute Meldung gefeiert. Den meisten Menschen tun sie schlecht. Sie müssen sich auf steigende Ölpreise einstellen.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Stützungsaktionen von Notenbanken erwartet
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer
Kalter Krieg um iranisches Atomprogramm wird heißer
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten
Irans Öllieferungen werden boykottiert
Nordseeölanlagen im Wartungszyklus

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: IEA senkt Prognosen zur Ölnachfrage
Schwache Konjunkturaussichten
Schuldenkrise in Europa
OPEC produziert noch über Quote

Unsere Heizölpreise ziehen an. Sie folgen den Börsennotierungen, die von Hoffnungen auf einen neuen Geldsegen beflügelt werden. Wirkliche Klarheit herrscht in der Sache immer noch nicht. Das wird wohl noch lange so bleiben, weil auch keine Klarheit über die Maßnahmen herrscht, die in der gegenwärtigen Lage angebracht sind. So wird nicht zuletzt der Heizölpreis weiterhin ein Spielball gut gemeinter aber schlecht gemachter, willkürlicher Politik bleiben. Wer kaum noch Brennstoff im Tank hat, sollte sich jedwede Spekulation untersagen und Heizöl ordern. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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