Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Die Welle der Empörten schwappt über

Am vergangenen Freitag sind die Ölnotierungen erneut gestiegen. Die Börsen ließen sich von guten Zahlen aus der US-Wirtschaft antreiben. Allen voran machte Google erneut höhere Gewinne. Der eigentliche Kampf um die weitere Entwicklung der Öl- und Wechselkurse wurde in den Straßen der großen Metropolen und insbesondere in Paris ausgetragen. Hier wie dort ging es um die Beteiligung der Banken an der Überwindung des nächsten Höhepunktes der seit Jahren kursierenden Finanzkrise. Einer der Hauptakteure ist wieder einmal der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Die Deutsche Bank ist übrigens Weltmarktführer im Bereich Devisenhandel und Staatsanleihen. Wenn es also um die Rettung des Euro und die Pleite Griechenlands geht, dann ist Frankfurt zurzeit die Stadt, in der nicht nur eine der Banken steht, die nach dem Willen des SPD-Vorsitzenden zerschlagen werden müssten, sondern auch die Europäische Zentralbank, die durch ihren lockeren Umgang mit nicht werthaltigen Staatsanleihen geholfen hat, die Insolvenz Griechenlands zu verschleppen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Geldspritze für Europas Banken
Keine schlechten Konjunkturdaten in den USA
Gute Konjunkturdaten aus Europa
Aufstockung des EFSF
US-Bestandsdaten
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Staatsschulden in den alten Industrienationen
Griechenland vor Pleite
US-Konjunktur läuft schlecht
EU-Konjunktur gibt nach
Nachfrageprognosen gesenkt
Weltmarkt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise ziehen leider an. Sie werden von den Ölnotierungen in die Höhe gezogen. Occupy Bewegung, G20-Treffen und Griechenlandpleite - was hat das mit dem Heizölpreis zu tun? Der Heizölpreis hängt immer noch von den Kursen für Rohöl und Gasöl ab. Diese Produkte werden in Dollar gehandelt. Fällt der Kurs des Euro, steigen die Heizölpreise. Gibt es einen Crash an den Börsen, fallen auch die Ölpreise und damit normalerweise auch die Heizölpreise. Wird der Crash allerdings durch den Euro verursacht, dann kann sich selbst ein Börsencrash für den deutschen Verbraucher nachteilig auswirken. Die Bewegung der Empörten benötigt jede Unterstützung, die sie bekommen kann. Die Politik muss klare Lösungen finden, ihre Haushalte in Ordnung bringen und die größten Banken zerschlagen. Die politischen Akteure stehen noch für ein Aufblasen des jetzigen Systems ein. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit weiter anziehender Heizölpreise. Um trotzdem günstige Einkaufsgelegenheiten aufzuspüren, kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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