Unseren neuen Kommentar für den 24.06.19 finden Sie hier.


Heizölpreise proben den Sturzflug

Internationaler Markt

Noch in der letzten Woche waren die Preise für das Nordseeöl Brent über 70 Dollar geklettert und hatten ein neues 3-Jahreshoch markiert. Jetzt geben sie deutlich nach. Das Barrel (159 Liter) Brent kostet heute Morgen mit rund 68,60 Dollar gut 3 Prozent weniger als am vergangenen Mittwoch. Auch das US-amerikanische WTI ist nach dem Höhenflug im Abwärtsmodus.

An ICE und NYMEX sackten die Ölpreise gestern im Tagesverlauf ab, als die Händler vermehrt Gewinne mitnahmen. Ansteckend wirkten hier die Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten, die als Abwärtskorrektur des erwarteten Wirtschaftswachstums gewertet wurden. Am späten Abend dann hatten die vorläufigen Zahlen des American Petroleum Institute (API) zur Veränderung der Ölbestände in den USA preisdämpfenden Einfluss und hielten die Ölfutures auf dem niedrigeren Niveau.

API geht davon aus, dass die US-Vorräte an Rohöl und Benzin in der abgelaufenen Berichtswoche gestiegen sind. Bei Heizöl und Diesel hingegen sollen die Lagerbestände abgenommen haben. Wenn das Department of Energy (DOE) den landesweiten Anstieg der Rohölbestände bestätigt, so wäre dies das erste Mal seit vielen Wochen, dass die Reserven wieder zulegen. Das dürfte die Ölpreise dann weiter dämpfen. Der DOE-Report mit den offiziellen Zahlen folgt heute um 16.30 Uhr.

Allerdings sind die Ölbestände in den USA so niedrig wie lange nicht mehr. Das sollten wir nicht vergessen. Eine anhaltend preisdämpfende Wirkung können Aufbauten daher nur haben, wenn die Marktteilnehmer darin einen Wendepunkt in der Entwicklung und eine Abkehr von der knappen Marktlage ausmachen. Vor diesem Hintergrund sind auch die neuesten Zahlen zur Ölproduktion in den USA interessant, die das DOE ebenfalls liefern wird.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten heute Morgen auf niedrigerem Niveau als gestern früh. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 64,13 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 68,58 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 611,25 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8032 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,2445 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise sinken heute Morgen deutschlandweit. Der Richtungswechsel von gestern setzt sich damit fort. In der 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz durchbricht der Preis mittlerweile die untere Grenze des aufwärts gerichteten Trendkanals.

Wie lange die verbraucherfreundliche Entwicklung anhalten wird, steht in den Sternen. Mit den sinkenden Preisen steigt jedoch das Interesse am Heizölkauf. Kunden, deren Vorrat zur Neige geht, sehen einen guten Kaufzeitpunkt. Das zeigt unser Schwarm-O-Meter für Heizöl mit dem höchsten Wert für die Kaufbereitschaft an. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. In der Lesereinschätzung erwarten 86 Prozent künftig sinkende Preise.

Unser mathematisches Tiefpreis-System zeigt für den Moment in einigen Regionen Deutschlands ein Kaufsignal an. Nach der esyoil-Formel wird aus Vergangenheitswerten für die Gegenwart errechnet, ob der aktuelle Heizölpreis besonders günstig ist. Ist das der Fall, wird ein Kaufsignal angezeigt.

Der Blick auf die Preistrends bleibt zunächst noch wenig aufbauend. In allen kurz-, mittel- und längerfristigen Zeitabschnitten weisen unsere Charts Aufwärtstrends aus. Lediglich die sehr langfristige 10-Jahresansicht prognostiziert sinkende Ölpreise.

Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt und Sie gern auf Nummer sicher gehen, dann sollten Sie jetzt bestellen. Oder Sie warten den Zeitpunkt ab, zu dem der Preis wieder aufwärts strebt, und holen damit das heraus, was aktuell möglich ist.

Um gute Kaufzeitpunkte optimal nutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm messen Sie den Füllstand Ihres Heizöltanks jederzeit einfach per Knopfdruck.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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Heizölpreise-Chart vom
Heizölpreis Trend Chart

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