Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Kurse brechen ein

US-Heizöl verzeichnete gestern einen Rekordrückgang im Preis. Die Aussicht auf weiterhin milde Temperaturen lässt die Spekulationsblase platzen. Rohöl wird mitgerissen. Die europäischen Preise reagieren mit Verzögerung. In London wird erst morgen wieder gehandelt. In Deutschland bleibt Heizöl wegen künstlicher Verknappung noch relativ teuer. Der Dollar markiert ein neues Rekordtief.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Heizöl im Inland bis zum Jahreswechsel knapp
US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering
Irak hat terrorbedingte Lieferprobleme
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Lieferprobleme bei zerschlagener Yukos
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in US-Heizölregion (starker Einfluss)
Gestiegene US-Bestände (starker Einfluss)
Rohölversorgung gut
Saudi Arabien hält trotz Preisrückgang Angebot hoch
Förderbare Reserven in Saudi Arabien fast verdoppelt
Nachfragerückgang erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise brechen ein. Der Preisrückgang kommt aus den USA. Die Inlandspreise bleiben im Vergleich zum Weltmarkt relativ teuer, da die Mengen noch knapp sind. Langsam sollte sich der "Knappheitsaufschlag" auflösen. Wir schätzen die weitere Preisentwicklung als verbraucherfreundlich ein. Das Wetter bleibt für die Preisbildung bestimmend. Negative Überraschungen kann es daher immer geben.

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